Zum Inhalt dieses Unterkapitels

In diesem Unterkapitel ist eine Dokumentation zum Thema «Führungssysteme der Flieger und Fliegerabwehrtruppen» von den Anfängen bis um 1964 im Aufbau begriffen.

Erste drahtlose Funkhilfen

Erste Flugfunkstation

Arnold Vogel beschreibt den Einsatz der ersten Flugfunkstation im Jahr 1917 (12.05.1989).

Wireless Organization

Beschreibung der drahtlosen Funk- und Navigationsmittel auf dem Flugplatz Dübendorf im Jahre 1946 (Oktober 1946).

Jugendhilfsdienst des FlBMD

Erinnerungen an den Jugenshilfsdienst bein Fliegerbeobachtungs- und Meldesienst
Der Fliegerbeobachtungs- und Meldedienst war im Aktivdienst 1939 bis 1945 die wichtigste Nachrichtenquelle für die Führung der Flieger-und Fliegerabwehrtruppen. Der Jugendhilfsdienst stellte für den Betrieb der Beobachtungsposten eine sehr erwünschte personelle Ergänzung dar. 17 bis 19-jährige Jugendliche wurden an zwei bis vier Tagen ausgebildet, danach vereidigt und in die Pflicht genommen. Der Bericht von Arnold Juker ist ein einmaliges Zeitdokument zu diesem besonderen Kapitel der Geschichte der Schweizer Luftwaffe (März 2010).

André Masson: Flugzeugvermessung und Feuerleithilfen der Fliegerabwehr in der Zeit des Zweiten Weltkriegs

Einleitung und Inhalt
Beschreibung der Thematik und des Inhalts der Arbeiten von André Masson (14.05.2017).

André Masson hat die Geschichte und die Technik der folgenden Geräte der Fliegerabwehr untersucht und beschrieben:
  1. Kommandogerät SPERRY
  2. Kommandogerät GAMMA-JUHASZ-HASLER
  3. Diverse Geräte zur Distanzbestimmung, zu Kontroll- und Schulungszwecken; Überblick
  4. Rechnen mit Formkörpern
  5. Kommandogerät zur 34-mm-Kanone (ein Winkelgeschwindigkeits-Gerät)
  6. Mechanische Rechner der Fliegerabwehr (Oionoskop mit Stereomat und Verograph)
  7. Horch-Ortung: Elascop und Orthognom
  8. Mechanische Kurvenflug-Rechner der Fliegerabwehr
  9. Automatisierte Rechner für Geschossflugbahnen
Radarentwicklung
Im nachstehenden Dokument nimmt Hans Jucker zur Frage von André Masson zu den Gründen der späten Radarentwicklung in der Schweiz Stellung (31.01.2017).

André Masson: Berichte 1 bis 4

Dokument 1: Kommandogerät Sperry
Beschreibung des Kommandogeräts Sperry aus den USA, welches in der Schweiz nur erprobt, aber nicht beschafft wurde (Herbst 2014).

Dokument 2: Kommandogerät Hasler Gamma
Beschreibung des von der Firma Hasler/Bern in Lizenz produzierten Kommandogeräts GAMMA-JUHASZ (Winter 2014/2015).

Dokument 3: Verschiedene Hilfsgeräte
Ein Überblick über allerlei Hilfsgeräte der Kanonen-Fliegerabwehr mit einer kurzen Beschreibung ihrer Funktion (April/Mai 2015).

Dokument 4: Rechnen mit Stahlkörpern
Beschreibung der Berechnung der ballistischen Flugbahnen von Fliegerabwehrgeschosse mit Stahlkörpern (März 2016).

André Masson: Berichte 5 bis 9

Bericht 5: Kommandogerät zur 34-mm-Kanone (Winkelgeschwindigkeits-Gerät)

In dieser Arbeit wird das Kommandogerät der 34-mm Flab-Kanone aus dem Jahr 1938 beschrieben.


Bericht 6: Mechanische Rechner der Fliegerabwehr (Oionoskop mit Stereomat und Verograph)
Eine Arbeit über die frühen Contraves-Geräte (Juni 2016).

Bericht 7: Horch-Ortung: Elascop und Orthognom
Beschreibung der vier Methoden zur damaligen Horch-Ortung und der zugehörigen Rechner (November 2016).

Bericht 8: Mechanische Kurvenflug-Rechner der Fliegerabwehr
Anhand von zwei Kommandogeräten wird gezeigt, wie die Kurvenflug-Extrapolation in den mechanischen Rechnern der Fliegerabwehr realisiert worden ist (Januar 2017).

Bericht 9: Automatisierte Rechner für Geschossflugbahnen
Der Bericht behandelt die Berechnung von Geschossflugbahnen mit manuellen und mechanisierten Methoden. Im Hauptteil des Berichts werden zwei konkrete mechanische Geräte vorgestellt (Mai 2017).
Die Beilage zum Bericht 9 zeigt eine Ansicht des Flugbahnrechengerätes nach Peter Füsgen (Dissertation TH Aachen, 1937).

Frühe Untersuchungen und Vorschläge für die Radarüberwachung des Luftraums

Radarüberwachung
Vorschläge für die Radarüberwachung der Schweiz. Gedanken und Vorschläge zur Einführung von Radargeräten in der schweizerischen Armee der Abteilung für Flugwesen und Fliegerabwehr. Autor unbekannt (04.02.1947.
Luftraumüberwachung
Zur Frage der Überwachung unseres Luftraums. Projekt für die Schaffung einer Radar-Überwachungsorganisation von R. von Wattenwyl, Chef der kriegstechnischen Abteilung (15.08.1947).
Entwurf
Entwurf für eine Radar-Frühwarnungs-Organisation von Armin Ettinger, Abteilung für Flugwesen und Fliegerabwehr (27.01.1947).
Begründung
Gründe für das heutige Dispositiv unserer Frühwarn-Radar-Organisation. Bericht von Oberstleutnant Armin Ettinger, Abteilung für Flugwesen und Fliegerabwehr (14.04.1953).
Betrieb
Der Betrieb des Radar- und Richtstrahlnetzes der Fliegertruppen. Untersuchung von verschiedenen (schwierigen) Betriebsvarianten, Vorschlag zur Einführung von Durchdienern. Autor: Hauptmann Walter Dürig (01.11.1957).

Zur Radarentwicklung

Reise nach Berlin vom November 1944: Reisebericht
Eine Delegation der kriegstechnischen Abteilung wurde anlässlich einer Abkommandierung vom 21. bis 27. November 1943 nach Berlin umfassend über die Funkmesstechnik der deutschen Luftwaffe informiert. Im Bericht lesen wir: «… Es muss demzufolge dem deutschen Luftfahrtministerium ausserordentlich hoch angerechnet werden, dass uns diese Geräte, welche lange Zeit auch den verbündeten Deutschlands gegenüber streng geheim gehalten wurden, vorgeführt und erklärt worden sind …» (11.03.1944).
Funkmessgerät Würzburg: Beschaffung und Erprobung in der Schweiz
Im September 1944 wurden vom deutschen Reichsluftfahrtministerium (R.L.M.) via die Telefunken Zürich AG zwei Funkmessgeräte des Typs Würzburg an die kriegstechnische Abteilung (K.T.A.) geliefert. Diese Dokumentation von Hans H. Jucker enthält zwei Briefe zu diesem Geschäft und das Arbeitsprogramm für die Erprobung der Geräte in der Schweiz (September 1944).
Radarentwicklung
Eine Zeittafel der Radarentwicklung von 1886 bis 1945 (1977).
Radar-Anwendung
Drei Beiträge zur 18. Hochfrequenztagung des schweizerischen elektrotechnischen Vereins (SEV) vom 13. Oktober 1954, welche im SEV-Bulletin 24/1954 mit dem Titel «Radaranwendungen in der Landesverteidigung» publiziert wurden (27.11.1954).

Aus dem Archiv von Alfons Haltmeier

Gespräch

Alfons Haltmeier war von 1949 bis 1981 Instruktionsunteroffizier in den Nachrichten- und Übermittlungsschulen der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen in Dübendorf. In einem Gespräch vom 18. April 2013 erzählte er Walter Dürig von seinen Erinnerungen (13.09.2013).

Presse

Der Kommandant der ersten Fliegerradarrekrutenschule, Hauptmann Kurt Bolliger, hat Ende Oktober 1954 eine Presseorientierung durchgeführt, was ein absolutes Novum in der Armee war. Die hier publizierten Belege befinden sich im Archiv von Alfons Haltmeier.

Jazzband

In der Fliegerradarrekrutenschule 1955 machten die «Radar and Dixie Allstar Rakers» Furore. Das war ebenfalls ein Novum (16.04.2013).

Soldatenzeitung 

In der der Fliegerradarrekrutenschule 1959 (und anderen) wurde eine Soldatenzeitung herausgegeben. Hier ist die Ausgabe Nr. 18 vom 14. November 1959 publiziert.

Erinnerungen von Angehörigen der Fliegerradartruppe

Erinnerungsbuch
Fünf Absolventen der Fliegerradarrekrutenschule 233/1959 haben ein Erinnerungsbuch verfasst und herausgegeben. Es handelt sich um eine Art Protokoll einer Radarrekrutenschule und damit um ein interessantes Zeitdokument, welches stellenweise literarische Qualität aufweist. Das gleiche Team hat auch die Soldatenzeitung der gleichen Rekrutenschule herausgegeben (November 1959).
Film
Peter Heimann hat in einem Wiederholungskurs der Fliegerradarkompanie 14 mit einer 8-mm-Kamera Filmclips aufgenommen. Walter Dürig hat aus den digitalen Clips einen fünfminütigen Film hergestellt, welcher eine Idee über den Aufwand des Betriebs einer Frühwarnradaranlage im Analogzeitalter vermittelt. Der Film ist von sehr schlechter Qualität, aber doch ein besonderes Zeitdokument (um 1968).