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Ein Kampfflugzeug für die Schweiz. Dokumentation zum Projekt F/A-18.

Am 10. Mai 1983 wurde der Antrag des Kommandanten der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen für die Einleitung eines Projekts für ein «neues Jagdflugzeug» vom Rüstungsausschuss gutgeheissen. Im Herbst 1985 erfolgte die Bildung einer Matrix-Projektorganisation, welche eine Vorevaluation an die Hand nahm. Nach der Hauptevaluation entschloss sich der Bundesrat am 3. Oktober 1988 zur Beschaffung von 34 Kampfflugzeugen F/A-18. Nach der Genehmigung des entsprechenden Rüstungsprogramms 1992 durch das eidgenössische Parlament lehnten Volk und Stände am 6. Juni 1993 die Verfassungsinitiative «Für eine Schweiz ohne neue Kampfflugzeuge» ab. Damit konnte der Beschaffungsvorgang ausgelöst werden. Im Jahr 2000 kam das Projekt F/A-18 zum erfolgreichen Abschluss. Die F/A-18-Flotte hatte die operationelle Bereitschaft erreicht.


Das Unterkapitel Dokumente enthält 96 PDF-Dateien zum Projekt F/A-18.


Das Unterkapitel Presse enthält 52 PDF-Pressedokumente zum Projekt F/A-18.

Das Buch

In der Schriftenreihe der Bibliothek am Guisanplatz Bern ist im Februar 2017 ein Buch als Nr. 66 mit dem Titel «Ein Kampfflugzeug für die Schweiz. Dokumentation zum Projekt F/A-18» erschienen.

Darin werden die Projektabläufe durch vier Autoren aus verschiedenen Aspekten beschrieben. Das Buch ist als Print-Buch und als E-Book wie folgt erhältlich:

Das Buch kaufen, Preis: CHF 57.00 (inkl. MWST, exkl. Versandkosten).
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Ein Projekt und vier Bundesräte

Die Schlüsselpersonen für die Realisierung des Projekts F/A-18 waren in der Zeit von 1984 bis 2000 vier Chefs des Eidgenössischen Militärdepartements beziehungsweise des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.

  • Conseiller fédéral Jean-Pascal Delamuraz, 1984 à 1986 ;
  • Bundesrat Arnold Koller, 1987 bis 12. Februar 1989;
  • Bundesrat Kaspar Villiger, 13. Februar 1989 bis 1995;
  • Bundesrat Adolf Ogi, 1996 bis 2000.

Formell ging es für die allein zuständigen Chefs des Eidgenössischen Militärdepartements darum, im Bundesratskollegium die Wahl des Flugzeugtyps mit der entsprechenden Rüstungsvorlage und im eidgenössischen Parlament die Zustimmung zum Verpflichtungskredit für die Beschaffung des Waffensystems zu erreichen. Dann musste der Souverän von der Notwendigkeit zur Ablehnung der Initiative «Für eine Schweiz ohne neue Kampfflugzeuge» der Gruppe Schweiz ohne Armee überzeugt werden. Schliesslich bestand nach der Volksabstimmung die verantwortungsvolle Aufgabe darin, die Beschaffung nach den strengen Vorgaben und Kriterien des Rüstungsprogramms 1992 in die Tat umzusetzen. Das waren sehr anspruchsvolle, komplexe und arbeitsintensive Aufgaben.

Conseiller fédéral Jean-Pascal Delmuraz
Conseiller fédéral Jean-Pascal Delmuraz
Bundesrat Arnold Koller
Bundesrat Arnold Koller
Bundesrat Kaspar Villiger
Bundesrat Kaspar Villiger
Bundesrat Adolf IOgi
Bundesrat Adolf IOgi

Zur Geschichte der Kampfflugzeugbeschaffung in der Schweiz

Kampfflugzeugbeschaffung im Kalten Krieg
Dieser Bericht beschreibt die Geschichte der Beschaffung von Kampfflugzeugen für die Schweizer Armee während des Kalten Krieges.Er enthält einen Ausblick auf das Projekt Tiger-Teilersatz (24.04.2008).
Die Schweiz vor einer neuen Kampfflugzeugbeschaffung
Diese Schrift des Vereins für Sicherheitspolitik und Wehrwissenschaft wurde im Hinblick auf das Projekt «Tiger Teilersatz» (Gripenprojekt) publiziert.

Film zur F/A-18-Beschaffung

Link zum Film «Beschaffung F/A-18» © 200 VP410, Zentrum elektronische Medien.

Spieldauer: 20 Minuten